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Über Minnes Gewandschneiderey

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Minnes

 
 
Der Reiz des Mittelalters
 
Was macht eigentlich den besonderen Reiz des Mittelalters aus, der immer mehr Menschen dazu bewegt, ihre Freizeit damit zu füllen? An und für sich ist es schon etwas verwunderlich, dass in unserer Technologie- und Hochleistungsgesellschaft so viele Leute genau nach dem Gegenteil suchen, nämlich mit den einfachsten Mitteln, ohne Strom und Internet, am Feuer zu sitzen, sich Geschichten zu erzählen und kleine Kunstwerke mit den eigenen Händen zu schaffen. Gerade das nicht rund um die Uhr erreichbar zu sein, keinen Terminen hinterher laufen zu müssen und Zeit mit Gleichgesinnten verbringen zu können, spornt Fans aus allen Gesellschaftsschichten an, ihre Alltagskleidung gegen einfache Leinen- und Wollgewänder zu tauschen und in eine andere Rolle zu schlüpfen. Auch wenn das reale Mittelalter nicht gerade durch Selbstverwirklichung glänzt, schafft jedoch das „Living History“ eine Umgebung, in der jeder seine eigenen Interessen frei entfalten kann. Ob als Knecht und Magd oder als Angehörige des Hochadels, ob als Kämpfer, Handwerker, Geistlicher, Bauer, Bettler oder vieles Weitere, jeder hat die Möglichkeit sich ein Alter Ego zu schaffen und auszuleben. In der Historischen Darstellung kann man den Zwängen des Alltags entfliehen, sich Wissen über die Zeit aneignen, in die Geschichte eintauchen und zusammen mit anderen erleben, um einen Pol der Ruhe zu finden und gerade das macht den Reiz des Mittelalters aus,  weiterlesen...
 
Minnes Gewandschneiderey – Wie alles begann…       
 
Aus dieser Faszination über die Zeit des Hochmittelalters und aus dessen Darstellung heraus vertieften wir unser Wissen im Selbststudium mit den allbekannten Quellen wie der Manessischen Liederhandschrift, der Kreuzfahrer- oder Maciejowski-Bibel und dem Hortus Deliciarum. Besonders aufregend ist es immer wieder geschichtsträchtige Orte zu besuchen und detailreiche zeitgenössische Darstellungen zu entdecken. In vielen Kathedralen und Kirchen gibt es so manche gut erhaltene Stücke zu sehen, der Quedlinburger Dom, die Naumburger Stifterfiguren und der Dom zu Meißen seien an dieser Stelle im sächsischen Raum zu nennen. Auch in vielen geschichtlichen Museen kann man Alltagsgegenstände, Kleidungsstücke, Rüstungen und Waffen bestaunen und sich ein Bild von der Zeit machen.
Uns wurde jedoch schnell klar, dass es beim Thema hochmittelalterlicher Ausstattung im Internet nicht viele authentische und hochwertige Bezugsquellen gibt. Also begannen wir unsere eigene Kleidung aus Leinen und Wolle von Hand zu nähen und Utensilien aus Leder zu fertigen. Nach und nach kamen auch Möbel wie Truhen, Tische und Betten, Rüstungsgegenstände und auch Zelte hinzu, die wir selbst herstellten. Irgendwann entstand die Idee unsere Produkte mit anderen zu teilen und so kam es schließlich zu Minnes Gewandschneiderey.   
 
Minnes_Gewandschneiderey-Onlineshop